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Thema:
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Erkenntnisse der Fehleranalyse zur Generierung von Ontologien zur Unterstützung der Produktentwicklung  |
Bearbeiter:
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Dipl.-Ing. Lars Dittmann  |
Betreuer:
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Univ.-Prof. Dr. Stephan Zelewski  |
Ort:
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Essen  |
Problembereich:
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Unternehmen befinden sich zunehmend in einem Verdrängungswettbewerb, der eine Minimierung der Fehler im Herstellungsprozess fordert. Die aktuelle Wettbewerbssituation kennzeichnet sich auf den Absatzmärkten durch Kostenkonkurrenz und Qualitätsdruck. Die Komplexität von Produktentwicklungen nimmt zu. Ein-Mann-Innovationen werden kaum noch angetroffen, stattdessen wird in interdisziplinären, unternehmensübergreifenden Projektteams gearbeitet. Immer mehr wird hierbei Wissen als wettbewerbsentscheidende Einflussgröße angesehen. Entscheidend ist dabei, dass die Ressource Wissen zur richtigen Zeit am richtigen Ort in der richtigen Menge zur Verfügung steht, um den größtmöglichen Nutzen für das Unternehmen zu generieren.
Die Verbindung von Wissensmanagement und Qualitätsmanagement ergibt hierzu eine Erfolg versprechende Einheit. Diese Verbindung kann insbesondere den Qualitätsdruck kanalisieren und aufgrund vorliegender Zielkomplementarität von Wissens- und Qualitätsmanagement auch der Kostenkonkurrenz entgegentreten.
Der Autor stellt die Hypothese auf, dass das Wissen aus der Fehleranalyse nicht ausreichend genutzt wird. Eine systematisch durchgeführte FMEA (Failure Mode and Effects Analysis) strukturiert auf semi-formaler Ebene Wissen über Fehlerursachen und -wirkungen für einen spezifischen Anwendungshintergrund (Domäne), insbesondere dann, wenn sie mit elektronischer Hilfe durchgeführt wird. Das an dieser Stelle bereits explizierte Wissen soll, im Gegensatz zur derzeit üblichen Vorgehensweise, die lediglich eine einmalige Verwendung bedeutet, einer dauerhaften Verwendung zugeführt werden, um somit den Unternehmensfortbestand nachhaltig zu sichern.
Hinzu kommt, dass der Informationsaustausch durch zwei Barrieren behindert wird: Zum einen werden unterschiedliche Fachsprachen verwendet, und zum anderen werden inkompatible Systeme eingesetzt. Ferner beschäftigen sich die Vorgehensmodelle zur Erstellung von Ontologien nur unspezifisch mit der Abgrenzung des Wissens, das einer Domäne zugeordnet werden soll.  |
Ziel:
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- Der aktuelle Stand der Forschung im Bereich der Entwicklung und Anwendung von Ontologien wird zusammengefasst und als State-of-the-art kritisch analysiert.
- Ein konzeptioneller Rahmen soll erstellt werden, der die Wechselwirkungen zwischen Fehleranalyse, Ontologie(erstellung) und ontologiebasiertem Wissensmanagement aufzeigt.
- Es wird ein Vorgehensmodell entwickelt, das zur Erstellung/Überprüfung von Ontologien für Erkenntnisse der Fehleranalyse dient.
- Es wird evaluiert, inwiefern sich Erkenntnisse der Fehleranalyse zur Generierung von Ontologien eignen. Hierbei soll die Hypothese überprüft werden, dass es notwendig ist, das Wissen aus der Fehleranalyse einer Wiederverwendung zuzuführen.
- Es soll aufgezeigt werden, wie in der Produktentwicklung bereits erhobenes Wissen erfolgreich weiter verwendet werden kann.  |
Methode:
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Im Fokus der Arbeit steht die Anwendung der Methode FMEA. Sollte sich herausstellen, dass hierdurch nicht ausreichende Ergebnisse zu generieren sind, so wird der Untersuchungsradius auf weitere Instrumente der Fehleranalyse, wie Fehlerbaumanalyse, Statistical Process Control usw., erweitert. Grund für die Fokussierung liegt in der weit verbreiteten Anwendung der Methode FMEA und der damit einhergehenden Entwicklung zum Standardwerkzeug sowie in der Eigenschaft, dass es sich bei der FMEA um ein originäres Werkzeug des Qualitätsmanagements handelt und nicht um eine Adaption aus einem anderen Bereich (wie etwa der Fehlerbaumanalyse). Nicht zuletzt erhofft sich der Autor durch Fokussierung eine erschöpfende Darstellung der Problemlösung und nicht ein Verbleiben an der Oberfläche der Problematik. Aus diesem Grund soll auch eine wissenschafts- und erkenntnistheoretische Einordnung der Problemlösung erfolgen, um einen möglichst umfassenden integrativen Lösungsansatz auszubilden. Des Weiteren wird auf die Methode der Vorgehensmodelle in der Softwareentwicklung bei der Problemlösung zurückgegriffen.  |
Stand des Projektes:
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In Bearbeitung  |
(vorläufige) Ergebnisse:
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Analyse von Vorgehensmodellen aus dem Software, Knowledge und Ontologies Engineering wurde abgeschlossen.  |
Geplantes Projektende:
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August 2004  |
Keywords:
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Produkt-entwicklungsprozess, Qualitätsmanagement, Wissensmanagement  |
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