Thema:

Entwicklung einer Management-TRIZ
Bearbeiter:

Dipl.-Oek. Sandra Müller
Betreuer:

Prof. Dr. Martin G. Möhrle
Ort:



Universität Bremen, Lehrstuhl für Innovation und Kompetenztransfer
Problembereich:

Die Theorie des erfinderischen Problemlösens (russ. Abkürzung TRIZ) hat ihre Wurzeln bei technischen Erfindungen, die in Patenten dokumentiert sind. Auf dieser Grundlage stellt sie vielfältige Werkzeuge zur Verfügung, beispielsweise das geleitete Denken in Widersprüchen, die 40 Erfindungsverfahren oder die Stoff-Feld-Analyse. Es stellt sich die Frage, ob und ggf. welche Werkzeuge in welcher prozessualen Anordnung auf Management-Fragestellungen übertragbar sind, wobei die theoretische Grundlage das Konzept der Problemzentrierten Invention nach Möhrle und Pannenbäcker bildet. Der Fokus liegt auf Personalmanagement-Problemen im Bereich der Forschung und Entwicklung.
Ziel:

Auf der Grundlage des Konzepts der Problemzentrierten Invention sollen die Werkzeuge anhand von Beispielen in übertragbare, weniger übertragbare und nicht übertragbare Werkzeuge zum erfinderischen Lösen von Management-Problemen klassifiziert werden. In diesem Zusammenhang werden die Vorgehensweisen und Begrifflichkeiten überprüft und, wenn erforderlich, für die Anwendung im Rahmen einer Management-TRIZ modifiziert. Gleichzeitig soll in diesem Projekt eine Brücke zwischen der Forschung im Technologiemanagement und einer allgemeinen Managementlehre gebaut werden.
Methode:

explorativ, deduktiv
Stand des Projektes:

Untersuchungen zu den Werkzeugen
- Widersprüche
- Funktionsanalyse
- Erfindungsverfahren
(vorläufige) Ergebnisse:

Grundsätzlich lässt sich TRIZ auch auf Management-Probleme anwenden. Allerdings sind nicht alle Werkzeuge für das Problemlösen nicht-technischer Probleme gleichermaßen geeignet. Bestimmte Vorgehensweisen erfordern hinsichtlich einer Anwendungsorientierung Modifikationen.
Geplantes Projektende:

Ende 2004
Keywords:

Erfinder, Ideenfindung, Personalmanagement
© 2004 Kommission für Technologie- und Innovationsmanagement