Thema:

Realoptionen in der Produktentwicklung
Bearbeiter:

Dipl.-Oek. Wulf-D. Spilgies
Betreuer:

Prof. Dr. Martin G. Möhrle
Ort:



Universität Bremen, Lehrstuhl für Innovation und Kompetenztransfer
Problembereich:

Entscheidend für den Erfolg einer Produktentwicklung ist nicht die Geschwindigkeit, mit der ein neues Produkt auf den Markt gebracht wird, sondern ob es gelingt, das richtige Produkt zum geeigneten Zeitpunkt auf dem Markt platzieren zu können. Gerade in der Produktentwicklung kann ein flexibles Entwicklungsmanagement ganz entscheidend zum Markterfolg beitragen. Wichtig ist es deshalb, bewusst Handlungsspielräume in der Produktentwicklung wahrzunehmen, offen zu halten und strategisch zu nutzen. Allerdings wird der Wert von Flexibilität bei der Anwendung der traditionellen Investitionsrechnung nur unzureichend berücksichtigt. Ein geeigneter Weg, um Handlungsspielräume bewerten und damit wahrnehmbar zu machen, ist die Theorie der Realen Optionen. Sie geht davon aus, das risikoreiche Investitionen nicht nur aufgrund ihres Kapitalwertes, sonder als Option auf zukünftige Erträge bewertet werden müssen. Im Hinblick auf die Produktentwicklung stellt sich die Frage, ob eine Übertragung des Optionsgedanken auf die Produktentwicklung möglich ist und wie dieser Gedanke zu einer Verbesserung beitragen könnte.
Ziel:

Die Dissertation soll Ansätze aufzeigen, wie der Realoptionsgedanke in die Produktentwicklungsprozesse integriert werden kann und wie ein solcher Entwicklungsprozess gestaltet werden muss.
Methode:

explorativ, deduktiv
Geplantes Projektende:

Ende 2004
Keywords:

Innovation(s)-prozess, Management von F&E-Projekten, Produkt-entwicklungsprozess
© 2004 Kommission für Technologie- und Innovationsmanagement